Entre dos aguas

ENTRE DOS AGUAS: Eine Reise durch Costa Rica und Panama

Ein Reisebericht von Laura Hirt
Reiseroute: Die Reise führt uns über die Karibikküste Costa Ricas von San José über Puerto Viejo, Carbón dos (Cahuita) und die indigene Gemeinde Yorkin bis nach Panama: San San Pond Sack, Changuinola, Bocas del toro

Start: Sonntag um 8.00 Uhr in San José

Wir beginnen unsere Reise in der Hauptstadt Costa Ricas und machen uns auf den Weg an die Karibiküste nach Puerto Viejo. Hier ist ein Stadtbummel geplant, der uns auch über die kulturellen Besonderheiten der Karibik aufklären soll und zudem eine Hafenbesichtigung beinhaltet.

Am Montag werden wir den Nationalpark Cahuita erkunden. Der Name Cahuita wird von den Begriffen “Kawe” und „Ta“ abgeleitet, die auf die Baumkrone eines in der Region typischen Baumes hindeuten. Der Nationalpark Cahuita umfasst ein Gebiet von 1.106 Hektar Land, 600 Hektar Küste und 22.400 Hektar See. Der Park wurde gegründet um die Flora und Fauna zu schützen, sowie die Korallen und Ökosysteme unter Wasser. Die Korallenriffe, die zu bestaunen sind zählen zu den schönsten und prächtigsten der Karibikküste und zu den wichtigsten Costa Ricas.

Im Schutzgebiet liegt außerdem ein Musterbeispiel von Sumpfgebiet umgeben von den einheimischen Bäumen „Yolillo“ und „Sangrillo“. Der Nationalpark Cahuita, ist mit seinen wunderschönen weißen Sandstränden, dem türkisgrünen Meer und den Kokospalmen eines der schönsten Gebiete Costa Ricas. Es ist der ideale Ort um sich auszuruhen, zu entspannen und ein Bad zu nehmen. Hier können wir uns Aktivitäten widmen wie: Wandern, den Strand genießen, oder Schnorcheln im Nationalpark Cahuita.

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Cahuita Nationalpark

In Cahuita werden wir die ersten zwei Nächte verbringen und im „Casa Calateas“ untergebracht sein, hierbei handelt es sich um eine Ökoherberge an einem Aussichtspunkt, der über einen atemberaubenden Blick über die Region, mitten im Regenwald (Comunidad Carbón 2) verfügt. Der Verwalter der Ökoherberge „Casa Calatea“ Luis Zuñiga, ist Umweltaktivist.
Die ökologische Herberge gehört dem Verein für Konservierung und Entwicklung der
Ortschaft an.
Die Mitglieder des Vereins sind allesamt Kleinbauern, die sich um nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes kümmern und ökologisch angebaute Produkte (Kakao und Bananen) verkaufen. Es gelang ihnen, ein produktives System zu etablieren, das die Natur schützt und wirtschaftlich nachhaltig ist. Zugute kommt dies der gesamten Gemeinde, die Lebensqualität der Landwirte ist somit gestiegen.
Zu Abend essen werden wir im „Casa Calateas“.

Casa Calatea

Casa Calatea

Dienstag: Weiterfahrt nach BriBri (Talamanca)

Wir werden um 9.00 die indigene Gemeinde Yorkin (Bambú) erreichen und den Touristenführer aus Bambú vortreffen.
Die Ureinwohner aus Yorkin werden uns mit einem motorisierten Kanu abholen, denn die indigene Gemeinde ist nur per Kanu über den eindrucksvollen Fluss Yorkin, der die natürliche Grenze zwischen Costa Rica und Panama darstellt, zu erreichen. Die Fahrt gegen die Stromschnellen hinauf ist sehr abenteuerlich.

Bambú

Bambú

Yorkin ist ein kleines Dorf, das sich im Gebiet Talamanca-Bri Bri der indigenen Bevölkerung befindet. Yorkin ist einer der geeignetsten Orte um mit der indigenen Bevölkerung in Kontakt zu treten, Wasserfälle zu bestaunen, biologische Plantagen zu besichtigen und den tropischen Regenwald und seine Flüsse zu erkunden.
Wir bleiben eine Nacht in Yorkin und lernen die indigene Kultur ein wenig näher kennen.

Mittwoch: Weiterfahrt nach San San Pond Sack (Changuinola Panama)

Das Feuchtgebiet San San Pond Sak, das 20,025 Hektar umfasst und sowohl Land als auch Meer beinhaltet, erstreckt sich vom Westen der Provinz „Bocas del Toro“, die zum Distrikt Changuinola gehört, bis nach Changuinola und Guabito.
Wir treffen an der Grenze zu Panama Don Felix von der Organisation AAMVECONA (Organización comunitaria integrada por moradores de la playa San San). Eine örtliche Vereinigung von Landwirten und ehemaligen Jägern, die sich dem Naturschutz und dem sanften Tourismus gewidmet haben.

In der Unterkunft, die direkt am Meer liegt und zur Organisation gehört, verbringen wir zwei Nächte.
Aktivitäten im Naturschutzgebiet: Neben einer Kanufahrt werden wir Seekühe und Meeresschildkröten beobachten können, Wanderungen machen und den Strand genießen.
Am Nachmittag steht der Besuch des Schildkrötenzentrums „Baula“ auf dem Programm. Die „Baula“- Schildkröte ist die größte auf der Erde, ihr Panzer ist weich, er ähnelt der Konsistenz von Leder. Diese Schildkrötenart ernährt sich hauptsächlich von Quallen aber auch von kleinen Fischen, Weichtieren und Wasserpflanzen. Während der Monate Januar bis Mai legen die Schildkröten bis zu 50 Eier, was den niedrigsten Durchschnitt der Meeresschildkröten darstellt. Wir werden einen kleinen Vortrag über die “tortugas baulas” hören und erfahren wie sich AAMVECONA konkret für den Schutz und die Fortpflanzung der Tiere einsetzt.
Einige Informationen zu San San Pond Sak: Seit 1994 ist das Feuchtgebiet laut Rechtsprechung der „Autoridad Nacional del Ambiente“ (ANAM) ein Naturschutzgebiet. Dennoch sind die ihm zugewiesenen Hilfsmittel, aufgrund der lokalen Verwaltung, beschränkt auf operative Ausgaben, was den Strand in ein Belagerungssobjekt von ausländischen Touristen verwandelt hat.
Im Jahre 2000, entschieden die Einwohner des Strandes “San San” mithilfe der Organisation Corredor Biológico Mesoamericano del Atlántico Panameño (CBMAP) und in Zusammenarbeit mit dem ANAM, die Organisation AANVECONA zu gründen, mit dem Ziel die Wasserschildkröten zu schützen und ihre Lebensumstände zu verbessern. Diese Initiative ging hauptsächlich aus 4 Komponenten hervor, die Konservierung und Erhaltung der Natur, Forschungsergebnisse zu erzielen, die Weiterbildung in Sachen Umwelt zu intensivieren und die Förderung ökologisch kompatibler Beschäftigungen, wie dem Ökotourismus zu ermöglichen, der der örtlichen Gemeinde bessere wirtschaftliche und soziale Bedingungen schafft. Seit dem hat AAMVECONA das Forschungsprojekt mit den Wasserschildkröten am „San San“ Strand weiterentwickelt. 2004 begannen weitere Projekte zum Schutz und zur Genesung der Seekühe, die eine der eigentümlichsten Tierarten der Zone darstellen.

Donnerstag: San San Pond Sack

Auch diesen Tag werden wir im Naturschutzgebiet San San Pond Sak verbringen und eine geführte Tour mit dem Kanu im Regenwald auf dem Fluss „San San“ unternehmen. Auf diesen Wasserwegen werden wir die Möglichkeit haben die einmalige Flora und Fauna in ihrer Schönheit zu bewundern.

Yorkin

Yorkin

Freitag: Weiterfahrt nach Bocas del Toro (Panama)

„Bocas del Toro“ (übersetzt Münder des Stiers) ist eine Provinz, im Nordwesten Panamas, die an Costa Rica grenzt und bekannt ist als Traumarchipel in karibischem Gewässer, vor allem durch die wunderschönen karibischen Inseln, die sie aufzuweisen hat. Neben dem Festland umfasst „Bocas del toro“ sechs größere und unzählige kleine Inseln. Benannt wurde die malerische Gegend von Kolumbus, der in den Küsten und Insel-Formationen ein “Maul des Stieres” zu erkennen glaubte.
Die Umgebung von Changuinola ist von Bananenplantagen und dem Kolonialstil, der die Siedlungen charakterisiert, geprägt. Die Bevölkerung besteht vorwiegend aus ursprünglich von Jamaika stammenden Afros und der indigenen Urbevölkerung, den „Guyamis“.
Die „Bocas del toro“ sind ein Paradies für jeden Schnorchel- und Tauchliebhaber, die Schönheit der Unterwasserwelt ist unbeschreiblich und auch Tierliebhaber aller Art kommen in diesem Wildtierreservat nicht zu kurz.
Wir werden hier vier Nächte verbringen und es ermöglichen sich dem Besucher neben Bootsausflügen und vielerlei Wassersportarten ebenso eine große Auswahl an Aktivitäten rund um den Regenwald. Die weißen Sandstrände, die Korallenriffe und die indianischen Gemeinden sind weitere beeindruckend lohnende Ausflugsziele.
Für die vier Nächte werden wir in der Unterkunft ALEXANDRA unterkommen.

Dienstag: Rückfahrt nach Costa Rica

Das Transportmittel lässt sich vereinbaren je nach Interesse des Klienten.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an: info(at)costaricaruraltours.com