Archiv vom Juni 2009

Putschmilitärs verschleppen honduranischen Präidenten Zelaya nach Costa Rica

Von Torge Löding, San José

Alarmrufe und Schüsse hatten den Präsidenten am frühen Sonntagmorgen geweckt. „Ein Überfallkommando von Militärs stürmte in mein Schlafzimmer. Gewaltsam entwendete man mir mein Mobiltelefon und führte mich gegen meinen Willen in die Präsidentenmaschine“, berichtete Präsident Manuel Zelaya am Sonntag Vormittag (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz in Costa Ricas Hauptstadt San José. Sichtlich erschöpft rang Zelaya mit den Worten, an der Seite von Costa Ricas Staatschef Oscar Arias stellte er sich den Fragen der Journalisten. Gekleidet noch immer im kurzärmeligen weißen Oberteil seines Schlafanzuges. Die Präsidentenmaschine wird von Militärpiloten geflogen. In dieser sei er entführt worden und habe nicht politisches Asyl in Costa Rica beantragt, sagte er weiter. Oscar Arias bestätigte das, bot seinem honduranischen Amtskollegen aber die volle Gastfreundschaft seines Landes an.

In aller Deutlichkeit verurteilte das von Kuba und Venezuela ins Leben gerufene Wirtschaftsbündnis ALBA, dem Honduras angehört, den Putsch. Dementsprechend äußerten sich auch die Organisation der Amerikanischen Staaten (OEA), US-Präsident Barack Obama und zahlreiche Staatschef aus der ganzen Welt, darunter alle lateinamerikanischen. Die Wahl des rechten Parlamentspräsidenten Roberto Micheletti zum Interimspräsidenten durch den Kongress sei eine Farce. „Der einzig legitime Präsident von Honduras heißt Manuel Zelaya“, sagte zum Beispiel El Salvadors Präsident Mauricio Funes. Am heutigen Montag will Zelaya gemeinsam mit Oscar Arias zum Gipfeltreffen der zentralamerikanischen Regierungschefs nach Managua fliegen.

Der Kongress von Honduras, den die Ultrarechte dominiert, rechtfertigte den Putsch als „notwendige Maßnahme zur Rettung der Demokratie“. Der Präsident habe sich verfassungswidrig verhalten, als er zu einer Abstimmung am gestrigen Sonntag aufgerufen habe. Die Bevölkerung sollte sich dazu äußern, ob sie damit einverstanden ist, dass im November zeitgleich zu den Präsidentenwahlen eine weitere Abstimmung zur Einberufung einer verfassungsgebenden Versammlung stattfindet. Laut der aktuellen Verfassung sind Plebiszite zu politischen, sozialen und ökonomischen Themen verboten. Das würde Zelaya gerne ändern, sagte er in San José. „Aber ich habe nichts getan, als eine Meinungsumfrage anzuberaumen. Die reaktionäre herrschende Klasse nutzte das für einen Putsch. Was hätte sie getan, wenn ich eine Wirtschaftsreform verabschiedet hätte? Mich standrechtlich erschossen?“, sagte der Staatschef. Seine Landsleute rief er zu friedlichen Protesten auf, die Putschmilitärs warnte er, seiner Familie kein Leid zuzufügen.

Opfer gewalttätiger Überfälle wurden auch die Botschafter von Kuba und Venezuela in Honduras. Genau wie Außenministerin Patricia Rodas seien sie aus ihren Betten gezerrt und geschlagen worden. Auch die US-Administration verurteile diese Verletzung der Diplomatenimmunität als ungeheuerlich. Die Ministerin wurde von den Militärs entführt, andere Regierungsmitglieder tauchten unter, bilden seither ein Untergrundkabinett und gaben den Sonntag über Telefoninterviews. In Honduras wurden auf Anordnung der putschenden Militärs fast alle Radio- und TV-Sender abgeschaltet und eine Ausgangssperre verhängt. Trotzdem setzten die Unterstützer des „Präsidenten der Armen“ ihre Proteste vor dem Präsidentensitz und zahlreiche Straßenblockaden im ganzen Land fort. In einem roten Zelt führten die Vertreter zahlreicher sozialer Organisationen die Umfrage zur „Vierten Urne“ fort.

Nach 28 Jahren ist nun die Bestie der Militärdiktatur nach Zentralamerika zurück gekehrt. „Unsere Demokratien sind weniger gefestigt und anfälliger dafür, als wir gehofft hatten“, sagte Costa Ricas Präsident Oscar Arias. Der Friedensnobelpreisträger regiert indes ein Land, welches das Militär vor über 60 Jahren abgeschafft hat. Vor der honduranischen Botschaft in Costa Rica protestierte unterdessen eine Gruppe gegen den Putsch in Honduras.

Manuel Zelaya wies mehrfach den Vorwurf zurück, dass er die „Vierte Urne“ für seine Wiederwahl nutzen wolle. Er habe nie geplant bei den Wahlen am 29. November anzutreten. Für die Liberale Partei PLH — dieser gehört Zelaya zwar an, wird aber vom ultrarechten Flügel dominiert — wollte auch Roberto Micheletti antreten, unterlag bei den internen Vorwahlen aber gegen Elvin Santos. Heute lässt er sich von den Putschisten nun als „Präsident de facto“ feiern.

Der Autor arbeitet für das unabhängige Kommunikationszentrum Voces Nuestras, San José, Costa Rica

Wetter in Costa Rica: Der “kleine Sommer” hält Einzug

(San José) Für dieses Wochenende ewartet das Metereologische Institut (IMN)von Costa Rica den “kleinen Sommer von San Juan”. Dieser Veranillo de San Juan ist ein Wetterphänomen, dass die Regenzeit unterbricht und einige Tage Superwetter garantiert. Damit unterbricht es die Regenzeit, die im Mai eingesetzt hat. Unter Costa Rica-Reisenden gilt Mitte Juni deshalb als Geheimtipp.

Das Wetter in Costa Rica kennt zwei Jahreszeiten: Die Trockenzeit von Dezember bis April und die Regenzeit von Mai bis November. Letztere wird im Tourismus auch „grüne Saison genannt“. In der Regel grüsst auch zwischen Mai und November ein blauer Himmel und Sonnenschein am Morgen. Gegen Mittag ziehen dann erste Wolken auf, um sich später in kurzen, aber heftigen Schauern zu entladen. Ein Wetter also, das sich nicht mit Regentagen in Deutschland vergleichen lässt.

Ein anderer Wetter-Geheimtipp ist eine Reise an Costa Ricas Karibikküste Ende September / Anfang Oktober. Dann herrschen dort in der Regel wunderbare klimatische Verhältnisse, die karibische See ist glatt wie ein Spiegel und eignet sich hervorragend zum Schnorcheln und Tauchen.

Die Durchschnittstemperatur in dem tropischen Klima liegt bei 22º C (72º F). An den Küsten liegt diese deutlich höher. Die zentrale Hochebene, wo sich auch die Hauptstadt San José befindet, gilt aufgrund der moderaten Temperaturen als die klimatische Zone des „ewigen Frühlings“.

Aufgrund der Lage zwischen 8° und 11° nördlicher Breite befindet sich Costa Rica in den Tropen, allerdings differieren die Niederschläge erheblich. In San José fallen im Jahr 1867 mm, in Puerto Limón an der Karibikküste mit 3518 mm fast doppelt so viel.

Die Landesgeographie ist der Grund dafür, dass sich in Costa Rica verschiedene mikroklimatische Zonen finden, sprich nur wenige Kilometer weiter kann das Wetter schon ganz anders sein. Augrund dieser klimatischen Eigenschaften und der Topographie gibt es in Costa Rica verschiedenste Waldformen: Nebel-, Regen-, Trocken- und Übergangswald.

Aktuelle Informationen über das Wetter finden sich auf der Website des Meteorologischen Instituts von Costa Rica (IMN). Wer kein spanisch versteht, klickt am besten auf diese leicht verständliche Wettervorhersage für die nächsten Tage: www.imn.ac.cr/IMN/MainAdmin.aspx?__EVENTTARGET=PronosticoTiempo

(tol)

Leonardo DiCaprio mit Filmprojekt in Costa Rica?

(San José) Die Welt von Online-Glücksspiel und Sportwetten ist laut einem Bericht der mexikanischen Tageszeitung El Universal das Thema des nächsten Films von US-Filmstar Leonardo DiCaprio. Als Drehort nennt die Zeitung das zentralamerikanische Costa Rica, wo viele Online-Firmen angesiedelt sind. Der Hollywood Reporter berichtet, die Produktion übernehme APPIAN WAY. Diese Produktionsfirma gehört DiCAPRIO. Drehbuchideen liefern Brian Koppelman und David Levien, die Autoren der Hollywood-Blockbuster Oceans Thirteen und Rounders.

Details gibt es noch keine, aber besonders das Thema Online-Sportwetten (Sportbooks)  ist heikel, denn viele Firmen nutzen ihren Sitz in Costa Rica, um das Sportwettverbot in den USA zu umgehen. Die Zeitung La Nación berichtet zudem von Geldwäsche, welche Mafiosi aus New York über solche Wettfirmen in Costa Rica betreiben sollen. Zudem sind Betrugsfälle bekannt. Skandale, bei denen Online-Wettfirmen ihren Kunden Gewinne einfach nicht ausgezahlt haben.

Leonardo DiCaprio kennt Costa Rica bereits. Mehrere Male besuchte er das zentralamerikanische Land als Tourist. Zuletzt 2007, als er mit seiner damaligen Freundin Giselle Bündchen Urlaub am Playa Mal País, Puntarenas, machte. Einen Film hat der Star bisher aber nicht in Costa Rica gedreht. (tol)

Für tausende Vögel ist Costa Rica der Lieblingsnistplatz

Das Klima, die Fülle an Futter und Wälder sind optimale Bedingungen für hunderte von Vögeln, die Costa Rica bevorzugen und die Menschen mit ihrem wunderschönen, exotischen Federkleid, ihrem zarten Gesang und ihren Flugkünsten betören.

Aufgrund der einzigartigen Bedingungen in Costa Rica kommen die Zugvögel auf ihren Flug vom Osten Nordamerikas zunächst bis in unsere Regionen. Hier bleiben sie ungefähr sechs Monate, ernähren sich und genießen die besten Bedingungen, um später erneut, in der Paarungszeit, nach Norden zurück zu kehren.

Costa Rica erfreut sich einer großen Vielfalt von Vögeln. Nach Angaben des Vorsitzenden der Vereinigung der Ornithologen von Costa Rica, Juli Sánchez, gibt es ungefähr 900 Vogelspezies, darunter 50 sehr wertvolle, endemische Spezies und 200 Zugvögel.

“Wir müssen stolz auf unsere Natur sein. Auf einer relativ kleinen Fläche lebt eine spektakuläre Anzahl von Vögeln. Die Vogelwelt ist sehr reichhaltig und das ist von großer Bedeutung. Von noch größerer Tragweite ist, dass es im Land 40 endemische Spezies gibt, wie der Feuerkehlelfe-Kolibri, der Feuerschnabel-Arassari und der Maskenklarino“, versicherte Sánchez.

Quelle: ICT

Laura Chinchilla ist erste Präsidentschaftskandidatin

(San José) Mit deutlicher Mehrheit konnte sich bei den internen Vorwahlen der regierenden “sozialdemokratischen” Partei der Nationalen Befreiung (PLN) die ehemalige Vizepräsidenten der Republik Laura Chinchilla durchsetzen. Als erste weibliche Präsidentschaftskandidatin in Costa Rica wird sich die Vertraute des amtierenden Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers Oscar Arias (PLN) am 07. Februar 2010 ihren Herausforderern stellen.

Zum dritten Mal wirft für die Mitte-Links-Formation “Partei der Bürgeraktion” (PAC) deren Gründer und ehemalige Planungsminister Ottón Solis den Hut in den Ring. Wegen Kritik am Privatisierungskurs und dem CAFTA-Freihandelsabkommen hatte er die neue Partei 2001 aus der Taufe gehoben. Bei den Wahlen 2006 unterlag er Oscar Arias nur knapp, bis heute sind  Gerüchte über Wahlbetrug nicht ausgeräumt.

Den wohl schillernsten Kandidaten schickt die “Partei der Christlich-Sozialen Einheit” (PUSC) ins Rennen. Sie hat ihren Ex-Präsidenten (1990-1994) Rafael Angel Calderón aufgestellt. Die Christsozialen mussten dafür ihre Statuten ändern, denn gegen den Politiker läuft ein Korruptionsverfahren. Im Jahr 2004 wurde aufgedeckt, dass Calderón und zwei weitere Ex-Präsidenten zu ihren jeweiligen Amtszeiten in Schmiergeldskandale verstrickt waren. In 2004 und 2005 saß er in Untersuchungshaft. Vom Korruptionsskandal ist auch ein Ex-Präsident der PLN betroffen, aber politisch bezahlte vor allem die PUSC einen hohen Preis. Vor drei Jahren stürzte sie von der Regierungs- zur Splitterpartei ab, ihr Kandidat erhielt gerade einmal 3,5 Prozent der Stimmen.

Die politische Rechte repräsentiert Otto Guevera von der “Libertären Bewegung” (ML). Da deren Parteifahne rot ist, sorgt das in Zusammenhang mit dem Parteinamen manchmal für Verwirrung.
Weitere Parteien wie die Partei für die Rechte von Menschen mit Behinderung (PASE),  die Linkspartei “Frente Amplio” oder die an der Anti-CAFTA-Bewegung ansetzende “Patriotische Allianz” (AP) wollen ebenfalls antreten, haben ihre Präsidentschaftskandidaten aber noch nicht benannt. (Torge Löding)

35 Kühe vom Blitz erschlagen

(San José) Die Regenzeit beginnt in Costa Rica in diesem Jahr mit besonders heftigen Gewitterstürmen. Eine schlimme Erfahrung damit machte am vergangenen Freitag der Landwirt Rubén Naranjo (76) in der Nähe von Coto Brus, einem Ort in den Bergen des Landesinneren nahe der Grenze mit Panama. Kurz vor sieben Uhr Morgens verließ Naranjo sein Haus, um zu seiner etwa  sieben Kilomter entfernt liegenden Kuhweide zu fahren. Bevor er aufbrach, hörte er einen Donner, so stark wie nie zuvor. “Das ging durch Mark und Bein, aber ich habe mir im Traum nicht vorgestellt, welchen Schaden dieser Blitz angerichtet hatte”, sagte der Landwirt gegenüber der Tageszeitung  La Nación.

Der Anblick auf der Kuhweide war erschreckend: Das Vieh hatte sich offenbar vor dem Gewitter unter einem großen Baum zusammen gedrängt. Nun lagen alle dahingestreckt auf dem Boden, einige lagen sogar übereinander. Nur eine Handvoll Kühe lebte noch, 35 waren tot. Anscheinend wurden sie Opfer eines Blitzes. “Merkwürdig ist allerdings, dass der Baum gar keine Schäden aufweist”, berichtete Naranjo.

Den Schaden beziffert er auf 40.000 US-Dollar.  Naranjo: “Das Vieh war mein Lebenswerk. Ich bin ruiniert!”. (tol)

Erfolgreiches Sozialforum in der Karibik

(San José, 04. Juni 2009, voces nuestras).- Mehr als 100 Interessierte kamen am Samstag, dem 30. Mai zum ersten regionalen Sozialforum der costa-ricanischen Karibik nach Puerto Limón. Die meisten von ihnen als RepräsentantInnen sozialer Bewegungen, Kirchen, Gewerkschaften und StudentInnenorganisationen. „Ein zentrales Diskussionsthema war der Kampf gegen die Privatisierung der Hafengesellschaft JAPDEVA“, sagte Liroy Perez, Sprecher der Gewerkschaft SINTRAJAP. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass weitere Aktionen wie Streiks und Demonstrationen nötig seien, um die öffentliche Hafengesellschaft mit sozialer Funktion zu verteidigen.

Limón ist eine der ärmsten Regionen des mittelamerikanischen Landes. Diskutiert wurden bei diesem, von den Veranstaltern als Erfolg eingestuften Forum, auch
spezifische Themen wie Gesundheit, Tourismus und Kriminalität. Das regionale Sozialforum sprach sich gegen die Kriminalisierung von Kindern und Jugendlichen aus
und forderte zum Beispiel eine Jugendpolitik, welche Sport, Kultur und Bildung fördere. Diese Anstrengung solle mit einer Abgabe von einem Prozent aus der Steuer bezahlt werden, die auf Bananen erhoben wird sowie zwei Prozent aus jener aus dem Ananasanbau.

Das Forum von Puerto Limón war das dritte regionale Sozialforum in Costa Rica, einer Veranstaltungsreihe, die zurückgeht auf die Initiative von kritischen katholischen
Priestern und des lutherischen Bischofs Melvin Jiménez. (Von Torge Löding)

Gratisreisen nach Costa Rica!

Schlummert in Ihnen ein zukünftiger Latte Art Meister? Denn wenn Sie das Zeug zum Milchschaumkünstler, dann könnte Ihnen eine einzigartige Erlebnisreise nach Costa Rica winken. Wenn Sie mehr auf Abenteuer stehen, können Sie aber auch Ihr Glück beim Costa-Rica-Special eines Ausrüstungshauses versuchen.

Teilnehmen können Sie am  Home Latte Art Contest bis zum 20.06.2009. Die fünf, von der Jury selektierten Gewinner werden am 28.06.2009 auf der Coffeena in Köln geehrt.Es winken attraktive Preise: Dem Sieger eine einzigartige Erlebnisreise nach Costa Rica im Wert von über 5.000 €. Und ganz nebenbei werden Sie merken, dass es Ihnen Freude bereitet, zu experimentieren und neue Fähigkeiten zu entdecken, verprechen die Veranstalter von Coffeena und Melitta.

Das Ausrüstungshaus Globetrotter.de hat unterdessen ein kostenloses, 84-seitiges Costa Rica Spezial veröffentlicht. Dieses Enthält ein Gewinnspiel mit einer Costa-Rica-Reise als Hauptgewinn! (tol)

World Games 2009: Die Welt surft in Costa Rica

Vom 01. - 08. August lädt die International Surf Organisation (ISA) zu den diesjährigen World Surfing Games nach Costa Rica ein. Austragungsort ist Playa Hermosa bei Jacó am Zentralpazifik. Um Titel werden sich die Teilnehmenden streiten in den Disziplinen Open Men, Open Ladies, Bodyboard Men, Bodyboard Ladies und Longboard. Im Teamwettbewerb werden gar die Mannschaftsergebnisse aus ALLEN Disziplinen berücksichtigt. Bei den World Games im verganenen Jahr in Portugal konnte erneut das Team aus Australien den Titel davon tragen. Auch dieses Jahr gehört Australien zu den Favoriten.  (tol)

COSTA RICA: SICHERSTES LAND LATEINAMERIKAS

Costa Rica gilt für die Unternehmer und multinationalen Firmen als sicherste Nation Lateinamerikas. Das enthüllte der letzte Latina-Sicherheitsindex (engl. Latin Security Index). Letzterer wird von der FTI Consulting Ibero America für die Wochenzeitschrift Latin Business Chronicle ermittelt.

Der Index sieht die Klassifizierung des Gefahrengrades in jedem Land vor. Die Bemessung erfolgt mit Punkten von 1 bis 5 – 1 für ein total sicheres Land und 5 für eine unzureichende Sicherheit.

Nur drei Länder in Lateinamerika erhielten zwei Punkte: Costa Rica, Chile und Uruguay. Von diesen wurde Costa Rica als das Sicherste ermittelt, meinte Frank Holder, Senior Geschäftsführer der FTI für rechtliche Angelegenheiten und prominenter Sicherheitsexperte für Lateinamerika.

Quelle: ICT